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Systemische Beratung und Therapie

Sie fühlen sich seelisch stark belastet oder aus dem Lot gebracht? Sie haben den Verdacht, hinter Ihren hartnäckigen körperlichen Beschwerden oder Symptomen könnten vielleicht psychische Ursachen stecken? In Ihrer Familie oder Partnerschaft schwelen Konflikte, die Sie stark belasten?

Während die meisten Menschen bei körperlichen Beschwerden nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist die Hemmschwelle bei psychischen Symptomen und sozialen Belastungen höher. Zu groß ist die Angst, gesellschaftlich stigmatisiert zu werden. Doch Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum unwohl fühlen, reduzieren ihre sozialen Kontakte, fühlen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt und werden häufig auch körperlich krank. Nicht selten stecken hinter hartnäckigen körperlichen Beschwerden wiederum psychische Ursachen. Wichtig ist es, frühzeitig beraterische oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit dieser Art Psycho Hygiene kann es gelingen, schwerwiegenden psychischen Problemen und chronischen Verlaufsformen vorzubeugen.
Mit meiner Arbeit verfolge ich das Ziel, Blockaden im feinen Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele zu erkennen und zu lösen. Dafür schaue ich gemeinsam mit Ihnen auch auf ihr soziales Umfeld und kläre, welche Einflüsse zum Beispiel die Situation Ihrer Familie und Ihr Arbeitsplatz auf Sie haben können.

Im Rahmen der Einzel-, Paar und Familienberatung/-therapie unterstütze ich Sie bei:

der Stärkung von Angehörigen – bei Krankheit in der Familie

Gibt es eine schwere oder chronische Erkrankung in der Familie, so hat dies Auswirkungen auf alle Familienmitglieder. Sie kann unter Umständen zur Zerreißprobe für die Familie werden. Alle Familienmitglieder werden als Betroffene anerkannt und unterstützt. Gefühle, wie starke Unsicherheit, Hilflosigkeit, Ängste und Scham bekommen Raum und können offen kommuniziert werden. Des Weiteren ist es wichtig, zu respektieren, dass jeder Mensch anders mit seiner Krankheitsbewältigung umgeht. Manche Menschen gehen in den Rückzug und reden wenig über ihre Krankheit. Andere wiederrum reden häufig über ihre Krankheit und scheinen sich nur noch um diese zu drehen. In der Beratung und Begleitung von Familien geht es mir darum, sie dabei zu unterstützen, sich neu zu orientieren und sich Freiräume zu schaffen. Diese Freiräume sind wertvoll, um herauszufinden, wie eine Lebens- und Zukunftsorientierung gelingen kann, wenn z.B. mein Mann, meine Frau, mein Kind oder ich selbst chronisch oder schwer erkrankt sind.

der Bewältigung von Ängsten

Angst ist ein lebenswichtiges Gefühl. Sie ist als ein schützendes Signal zu verstehen, das uns auf Bedrohungen oder Gefahren hinweisen will. Wenn zu viel Angst da ist, verliert sie ihre Schutzfunktion. Dann schränkt die Angst uns in unserer Alltagsbewältigung ein und kann zu einem unkontrollierten Ausbruch der Gefühle oder zur Erstarrung führen. Menschen erleben Gefühle wie Hilflosigkeit, Trauer, Verzweiflung oder Unsicherheit. Täglich bewerten wir, ob eine Situation gefährlich für uns ist. Diese Bewertungen sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Menschen mit einer höheren Angstbereitschaft reagieren schneller mit Angst und beruhigen sich langsamer.
Ängste zeigen sich in körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schweißausbrüche, beschleunigter Puls, Zittern, Mundtrockenheit, Atembeschwerden, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Gefühllosigkeit oder Kribbeln, Muskelverspannungen oder Schmerzen.
Zusätzlich können angstverstärkende Gedanken auftreten wie überhöhte Erwartungen, Sorgen die Anforderungen nicht mehr bewältigen zu können und den eigenen Leistungsansprüchen nicht mehr gerecht zu werden sowie übersteigerte Befürchtungen oder Katastrophenszenarien. Bestehen Ängste über eine längere Zeit kann sich dies stark auf die Lebensqualität und die Alltagsbewältigung auswirken.
Bei der Bewältigung von Ängsten unterstütze ich Sie durch Systemische Beratung und Therapie. Dabei arbeite ich begleitend mit Naturheilverfahren.

der Stressbewältigung

Jeden Tag sind wir unzähligen Reizen (Erlebnissen) ausgesetzt. Wenn diese Reize für uns überfordernd, bedrohlich und unkontrollierbar werden, versetzen sie unseren Körper in Alarmbereitschaft und wir erleben eine Stressreaktion.
Äußere Erlebnisse, zum Beispiel eine Klassenarbeit, eine Prüfung, ein Schulwechsel, eine Präsentation, ein Jobverlust, finanzielle Probleme oder der Wechsel der Lebenszeiten (Pubertät, Elternschaft, Menopause, Rente …) können Auslöser für einen Alarm im Körper sein. Auch unser inneres Erleben von Ansprüchen und Erwartungen, die Wertung einer Situation, unerfüllte Sehsüchte oder geringe Belastbarkeit gehören dazu.
Unser Nervensystem nimmt bei diesen Erlebnissen eine Vielzahl an Informationen auf und leitet eine Reaktion ein, die je nachdem wie sicher unser Körper sich fühlt, unterschiedlich ausfällt. Wir verfügen über ein Stress-Überwachungssystem, dass nach Signalen von Sicherheit und Gefahr sucht und entsprechend auf unseren Körper wirkt. Deb Dana verwendet hierfür das Bild einer autonomen Leiter, auf der wir permanent auf und absteigen. Autonom heißt, dass unser Nervensystem selbstständig auf die Stress-Signale reagiert, die der Körper wahrnimmt und dabei schneller reagiert als unser bewusstes Denken. Im oberen Bereich der autonomen Leiter fühlen wir uns sicher und erleben uns stressfrei. Wir sind in Verbindung mit uns selbst und anderen. Wir können um Unterstützung bitten und selbst andere unterstützen. Unser Körper nimmt unsere Umwelt positiv wahr und wir können unsere Gefühle aktiv regulieren.
Erleben wir ein Ereignis, dass unserem Körper bedrohlich, überfordernd oder unkontrollierbar erscheint, steigen wir auf der autonomen Leiter herab. Wir fühlen uns beunruhigt, verängstigt oder getrieben. Nun sind wir sind nicht mehr im Einklang mit uns selbst und den anderen. Wir reagieren mit Kampf (Angriff und Verteidigung) oder mit Flucht. Schaffen wir es auf Dauer nicht wieder in den Ausgleich zu kommen, können wir schnell auf der autonomen Leiter noch weiter herabsteigen.
Im unteren Bereich befinden wir uns im Rückzug oder Shutdown. Wir fühlen uns benebelt, empfindungslos, verloren, verlassen oder unsichtbar und möchten nur noch die Decke über den Kopf ziehen oder einfach verschwinden.
Aus diesen Zuständen entsteht belastender Stress. Dabei können Symptome auftreten, wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Ängste, Durchfall, Verstopfung oder Magenschmerzen, die zu Erkrankungen wie Bluthochdruck, Burnout, Reizdarm und Depressionen führen können.
Es ist normal, dass wir täglich unterschiedlich auf Erlebtes reagieren. Wir sollten jedoch nicht auf den Stufen Kampf und Flucht oder Rückzug und Kollaps stehen bleiben, da wir dort weder handlungsfähig noch verbunden mit uns und unserem Umfeld sind.
Wenn wir erkennen , in welchen Situationen uns die Reize des Alltags überfordern, können wir lernen, damit umzugehen und uns regulieren, um wieder in den oberen Bereich zu gelangen, wo wir Sicherheit und Verbundenheit erleben. Dies kann allein sehr herausfordernd sein. Ich unterstütze sie dabei mit systemischer Beratung und Therapie, prozessorientierter Psychologie, Homöopathie und Akupunktur.

Schlafstörungen

Leistungsschwäche, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder Unausgeglichenheit können Hinweise auf eine Schlafstörung sein. Sie sind eine der häufigsten Gesundheitsprobleme und betreffen mindestens zehn Prozent der Bevölkerung. Die Ursachen für Schlafstörungen können sowohl in der seelischen als auch in der körperlichen Gesundheit begründet sein. Schlafstörungen werden erlebt durch
schlechtes Einschlafen, schlechtes Durchschlafen oder Tagesmüdigkeit. Diese Symptome können einzeln oder auch in Kombination auftreten. Sie sind häufig Begleiterscheinungen in belastenden Situationen oder bei Krankheit. Schlafprobleme, die länger als drei bis vier Wochen anhalten, sollten abgeklärt werden.
Das Bedürfnis nach Schlaf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige Menschen kommen mit sieben bis acht Stunden oder auch wenig aus, andere benötigen neun bis zehn Stunden Schlaf. Im Alter kann sich der Schlafbedarf verringern.
Ein guter Schlaf trägt wesentlich zur Gesundheit bei. Ein Mangel an Schlaf kann die psychische Gesundheit bis hin zur Depression beeinträchtigen. Auf der körperlichen Ebene wird unter anderem das Immunsystem und das Hormonsystem geschwächt.

Wie behandele ich Schlafstörungen?
In einem ausführlichen Anamnesegespräch, in dem ich Sie zu Ihren Schlaf-, Lebens- und Essgewohnheiten befrage, ermittele ich mögliche Ursachen für Ihre Schlafstörungen. Darüber hinaus beziehe ich gegebenenfalls labordiagnostische Werte mit ein. Auf dieser Basis erstelle ich mit Ihnen zusammen einen Therapieplan. Dazu können systemische Beratung und Therapie, Ohrakupunktur, Homöopathie, Ernährungsberatung, Fußreflexzonenmassage und Fasten gehören.